Das Kreuz mit dem Kreuz !
Wir können auf den Mond und den Mars fliegen, wir vollbringen Spitzenleistungen in allen Bereichen der Forschung, wir verpflanzen erfolgreich alle möglichen Organe, wir haben Magengeschwüre fast ausgerottet, wir können schon jede zweite Krebserkrankung heilen - jeden Tag vollbringt die moderne Medizin neue Glanzleistungen. Aber jeden Tag fragen gleichzeitig Millionen schmerzgeplagter Rückenpatienten: Warum muß ich immer noch leiden?
Gibt es für mich wirklich keine Hilfe?
Bandscheibenpatienten im Krankenhaus
Die Zahl dieser Krankenhausfälle ist in den Jahren von 2006 bis 2014 von 282.000 auf 415.000 angestiegen. Das belegt der BARMER GEK Report Krankenhaus 2015.
Dem Report zufolge haben in den Jahren 2006 bis 2014 die Operationen an den Bandscheiben um 12,2 Prozent zugenommen. Immer öfter folgt bei denselben Patienten innerhalb von ein bis zwei Jahren zusätzlich eine Versteifungsoperation. Zwar handelt es sich noch um relativ geringe Fallzahlen, die Steigerungsraten sind mit 150 Prozent seit dem Jahr 2006 jedoch beachtlich. "Ein Zweitmeinungsverfahren ist vor jeder Rücken-Operation dringend anzuraten. So lässt sich eine nicht notwendige Operation am besten vermeiden", so Straub. Schmerzfreiheit sei gerade bei chronischen Schmerzen auch nach einer Operation nicht garantiert, umso genauer müssten Nutzen und Risiken des Eingriffs abgewogen werden.
Patienten sind nicht zufrieden
Doch auch mit der Behandlung im Krankenhaus sind viele Patienten nicht zufrieden. Das belegt eine Umfrage der Studienautoren unter erwerbsfähigen BARMER GEK Versicherten.
Bild: Wirbelsäule des Menschen

Es wurden 2.496 Rückenschmerz-Patienten Krankenhaus ist bei Schmerzpatienten sehr hoch. Daher müssen sie umfassend von den Ärzten aufgeklärt werden, was eine Behandlung leisten kann. Schmerzfreiheit gehört nicht unbedingt dazu", betonte Bitzer. Laut Umfrage ist nur jeder Zweite operierte und jeder Vierte mit Schmerztherapie behandelte Versicherte uneingeschränkt mit dem Ergebnis zufrieden. "Das sind die niedrigsten Zufriedenheitswerte, die wir bei Patientenbefragungen im Rahmen des BARMER GEK Reports Krankenhaus jemals gemessen haben", so Bitzer.
Trends bei Fallzahlen und Verweildauer ungebrochen
Auch nach demografischer Bereinigung haben die Fallzahlen im Krankenhaus, nach einer Stagnation im Jahr 2012 gegenüber 2011 in den Jahren 2013 und 2014 wieder leicht zugenommen. Insgesamt ergibt sich seit dem Jahr 2006 ein Zuwachs bei den Fallzahlen von 7,3 Prozent. Die Anzahl der Behandlungstage ist demgegenüber deutlich gesunken, 1.773 im Jahr 2006 auf 1.673 je 1.000 Versicherte im Jahr 2014. Das entspricht einem Rückgang von 5,6 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer hat im Zeitraum von 2006 bis 2014 um 12 Prozent auf 7,7 Tage abgenommen.
Ich habe Rücken !
Wer hat das in seinem Leben nicht schon einmal gesagt ? Wie ging oder geht es nach einer solchen Aussage aber weiter ? Oftmals beginnt ein Untersuchungs- oder Behandlungsmarathon, der sich über Jahre hinzieht. Manchmal endet der Patient irgendwann als sogenannter austherapierter Schmerzpatient, der sinngemäß nur noch die Wahl hat zwischen Pest und Cholera:
Nimmt er die benötigten Schmerzmittel dauerhaft ein schädigt er innere Organe wie Magen, Nieren und Leber, was wiederum den Beginn einer neuen Behandlungsspirale bedeuten kann.
Nimmt er die benötigten Medikamente aber nicht dauerhaft ein kann er es vor Schmerzen nicht aushalten.
Guter Rat ist dann gefragt !
Was sind die Ursachen für die vorliegenden Beschwerden ?
Wo fängt die Behandlung an ?
Wer behandelt wie und wo ?
Welche Behandlungsmethoden gibt es überhaupt ?
Muss immer gleich operiert werden ?
Wann ist eine Operation unumgänglich ?
Wie finde ich den richtigen Operateur ?

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