Donnerstag, 6. Oktober 2016

Telemedizin: Die Videosprechstunde

Das Internet macht es möglich: Die Telemedizin

Moderne Internettechniken in Kombination mit modernen Gesundheitsinformationen bieten den Internetnutzern die Möglichkeit, sich vor dem Arzt - oder Klinikbesuch per Video über das bestehende Krankheitsbild zu informieren.

Ärzte wie Kliniken nutzen diese Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den Patienten, um das eigene Leistungsangebot zu präsentieren.

Ein schönes Beispiel hierfür ist der Internetauftritt der Praxis. Unter der Bezeichnung Videosprechstunde bietet die Praxis mehrere Informationsvideos an.


Hier kann sich der Zuschauer mehrere Videos ansehen, in denen die häufigsten Patientenfälle erläutert werden.

Das Facettensyndrom und seine Ursachen

Der lumbale Bandscheibenvorfall

Die Spinalkanaklstenose - der enge Spinalkanal 

Anbieter:

Dr. med. Hans-Holger Capelle
Kontakt:
Überörtliche Gemeinschaftspraxis Dres. Babacan GbR
Frankfurter Strasse 51
63500 Seligenstadt
Telefon: +49(0)6182 / 30808-0
Fax: +49(0)6182 / 30808-51

Zuständige Kammer: Landesärztekammer Hessen, Vogelgesang 3, 60488 Frankfurt am Main 
 
Zuständige kassenärztliche Vereinigung: Kassenärztliche Vereinigung Hessen, Georg-Voigt-Straße 15, 60325 Frankfurt am Main



Probleme und Lösungen per Video vorgestellt




Rückenschmerzen und Bandscheiben │ Medizin im Gespräch






Die Bandscheibe ist ein weicheres Gewebe zwischen zwei Knochen und fungiert als Dämpfer in der Wirbelsäule. PD Dr. med. Johann Romstöck vom Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt erläutert in dieser Ausgabe, wie die Schmerzen an der Wirbelsäule, speziell den Lendenwirbeln bei einer defekten Bandscheibe entstehen. Jede Bandscheibe hat einen äußeren Faserring. Wenn dieser Faserring ausleiert oder reißt, kann das weichere Gewebe aus dem Zentrum austreten und die Nerven komprimieren. Dieser sehr starke Schmerz ist auch bekannt als Hexenschuss oder starke ausstrahlende Rückenschmerzen welche bis in die Beine ziehen.

Die Probleme sind nicht allein der Verschleiß. 
Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung des Patienten: steht er gerade, kann er sich frei bewegen, hat er die volle Muskelkraft und sind alle Reflexe vorhanden. Erst wenn sich hier zeigt und bestätigt, das etwas nicht stimmt, kommt die große Technik bis hin zum Kernspintomographen zum Einsatz. Die anschließenden Therapien sind dabei sehr unterschiedlich und individuell. Gleich ist die anfängliche Beherrschung des akuten Schmerzes. Anschließend teilen sich die Patienten auf. Der einen Gruppe kann mit konservativen Behandlungsmethoden sehr gut geholfen werden, die andere Gruppe sind teilweise dann Kandidaten für einen operativen Eingriff.

Wenn es keine andere Möglichkeit als eine Bandscheibenoperation gibt, wird dabei die Bandscheibe entlastet. Um Beschwerden an der Bandscheibe vorzubeugen gibt es nur eine vernünftige Maßnahme: Bewegung.


Weitere Videos finden Sie in der Mediathek

Rückenschule Auch nach fast 50 Jahren kaum Evidenz zur Wirksamkeit

Seit genau 47 Jahren gibt es das Konzept der "Rückenschule", doch die Evidenz für eine langfristige Wirksamkeit bei chronischem Rückenschmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule ist bis heute unbefriedigend.



Das weltweit erste Rückenschulprogramm entstand bereits 1969 in Schweden; seitdem haben unzählige Institutionen, von Reha-Kliniken und Betrieben über Krankenkassen bis hin zu Volkshochschulen, Rückenschulen angeboten.
Die Vielfalt der Maßnahmen ist dabei ebenso unüberschaubar wie deren Träger; nicht zuletzt unterscheiden sich die Programme auch in ihrer Zielsetzung. Es werden Trainer oder Lehrer mit unterschiedlichstem Hintergrund eingesetzt, und auch die Klientel ist alles andere als homogen.

Was bringt das: Metanalyse will Antworten liefern

Die große Frage "Was bringt das?" ist daher alles andere als leicht zu beantworten. Nachdem der letzte Cochrane-Bericht zum Thema Effizienz von Rückenschulen über zehn Jahre zurückliegt, hat sich nun ein deutsch-kanadisch-britisches Team die Mühe gemacht, die vorliegende Literatur zu sichten (Pain 2016, online 26. Juli). 31 randomisierte, kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Rückenschulprogrammen bei chronischem Schmerz im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule wurden ausgewertet.
Wie Sebastian Straube von der Abteilung Preventive Medicine an der University of Alberta, Kanada, und sein Team feststellen, lässt sich jedoch auch aus dem entstandenen Review mit Metaanalyse keine klare Schlussfolgerung ableiten.
Begründung: Die Studien seien zu heterogen, das als optimal angesehene Kriterium – in Rückläufer-Fragebögen berichtete Schmerzintensität – wurde unzureichend erhoben, arbeitsbezogene Effekte wurden mit zu großer Variabilität erfasst und die Dokumentation unerwünschter Ereignisse erwies sich als unbefriedigend.

Kein einheitliches Bild in Studien

Immerhin zehn Studien zeichneten sich durch ein geringes Verzerrungsrisiko aus. Aber auch diese kamen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen: Mal besserte sich der Behinderungsgrad durch die Rückenschule nicht so deutlich wie beispielsweise durch die McKenzie-Intervention, mal war die Rückenschule gegenüber reinem Training im Vorteil, zum Beispiel was den Oswestry Disability Index anbelangte.
In einer Studie bewirkte die Rückenschule im Vergleich mit einer Standardversorgung eine signifikante Verbesserung auf der VAS-Skala und im Roland Morris Disability Questionnaire, in einer anderen war beides nicht der Fall. Mehrere Studien verglichen multimodale Maßnahmen, von denen sich die Rückenschule jedoch nicht isolieren ließ.
Im Nachhinein führten Straube und Kollegen eine Analyse der VAS-Schmerz-Scores bei behandelten Patienten durch. Hier ergab sich zwar ein deutlicher Nutzen der Rückenschule nach ein bis zwei Monaten. Nach vier bis sechs Monaten war der Vorteil jedoch nicht mehr signifikant.
Vier Studien hatten sich dem durch Rückenschmerzen bedingten Arbeitsausfall gewidmet, allerdings, so Straube, partout nicht so, dass man die Daten hätte zusammenführen können.
Lediglich fünf Studien konnten die Forscher in einer Metaanalyse zusammenfassen. Als Kriterium diente der Roland Morris Disability Questionnaire. Ergebnis: Auch hier signifikante Vorteile nach ein bis zwei, aber kein deutlicher Nutzen mehr nach vier bis sechs Monaten.

Placebo? Forscher fordern bessere Daten

Es gibt nach Straube mehrere Phänomene, wodurch die Studien verfälscht worden sein könnten. Das eine sei das der "Kompensation": Arbeiter, die sich durch die Schulung "gewappnet" gegen Rückenschäden fühlen, könnten möglicherweise erst recht riskante Verhaltensweisen an den Tag legen, weil sie die "Schutzwirkung" überschätzten. Sie würden dann zum Beispiel größere Lasten heben als zuvor.
Auf der anderen Seite müsse man berücksichtigen, dass die Rückenschule selbst einen Placeboeffekt auslösen könne – bei Schmerzen sei es nichts Ungewöhnliches, dass sie sich bereits unter Placebo besserten.
Immer noch werde mit unzureichenden Endpunkten gearbeitet, kritisieren Straube und Kollegen. Man müsse daher nicht nur mehr, sondern auch bessere Studien auflegen.
Was an nicht medikamentösen Maßnahmen sinnvoll sei, habe eine Studie vor wenigen Jahren untersucht. Am besten wirksam (mäßige Effizienz) waren demnach kognitive Verhaltenstherapie, Training, Wirbelsäulenmanipulation und eine interdisziplinäre Rehabilitation.

"Die meisten Patienten haben Rücken"

Aktueller KBV-Bericht

"Die meisten Patienten haben Rücken"

BERLIN. Die meisten Patienten, die im vergangenen Jahr eine Arztpraxis aufgesucht haben, litten an Muskel-, Skelett- oder Bindegewebserkrankungen. Das geht aus Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Demnach kamen 36,7 Millionen Menschen mit solchen Beschwerden in die Praxis. Mit 35,1 Millionen Patienten liegen Erkrankungen des Atmungssystems auf Platz zwei.
Fast 30 Millionen Menschen (29,5) suchten Arztpraxen wegen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten auf. Eine Million weniger Patienten klagten über Erkrankungen des Kreislaufsystems und 25,6 Millionen Patienten kamen wegen psychischen Verhaltensstörungen zur Behandlung. Von ihnen ließen sich 13,6 Millionen wegen Neurotischer, Belastungs- oder somatoformer Störungen behandeln.

Montag, 26. September 2016

Klinken, Fachkliniken und Wirbelsäulenzentren

Klinken, Fachkliniken  und Wirbelsäulenzentren
Wie in der Automobilindustrie hat es auch in der Medizin eine Zertifizierungswelle gegeben.
Denn Klinik ist nicht gleich Klinik ! Es ist schon ein Unterschied, ob eine Klinik nur 20 Bandscheibenpatienten pro Jahr behandelt oder vielleicht 2000 Bandscheibenpatienten.
Insofern ist in einem medizinischen Zentrum ein bestimmtes medizinisches Know How und Fachwissen organisiert. Das betrifft einerseits die technische Ausstattung und andererseits das Fachwissen der dort arbeitenden Fachärzte.
Auf der Basis der vorgegebenen Zertifizierungsrichtlinien können sich Kliniken zertifizieren lassen.
Zertifizierungsverfahren werden von verschiedenen Anbietern angeboten:
Zertifizierung IQMP-Reha
Zertifizierung nach KTQ
Zertifizierung Akutscherztherapie
Zertifizierung als überregionales Traumazentrum
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Was bedeutet die Zertifizierung ?
Zertifizierungen zur Prozessoptimierung
Die große Herausforderung besteht für die Kliniken darin, im Sinne der Optimierung aller Abläufe  alle MitarbeiterInnen mit einzubeziehen damit Qualität auch wirklich gelebt wird. Dies ist kein Vorgang, der einmal initiiert und nach einer Zertifizierung abgeschlossen ist. Durch eine transparente Kommunikation und praxisorientierte Umsetzung erreicht man  bei allen MitarbeiterInnen Verständnis, Akzeptanz und aktive Mitwirkung. Durch ständige Weiterentwicklung, Prüfung und Verbesserung der Abläufe erfüllen die zertifizierten  immer mehr die Erwartungen unserer Patienten-, Mitarbeiter und Kunden und nähern sich immer weiter einer umfassenden Qualität. Die Zertifizierungsurkunden gelten nicht für immer und ewig, in regelmässigen Abständen wird auch nachgeprüft, derartige Prüfungsverfahren werden z.B. auch vom TÜV durchgeführt. Ein zertifiziertes medizinisches Zentrum, egal ob ein Brustkrebszentrum oder ein Wirbelsäulenzentrum bietet somit immer einen hohe Behandlungsqualität.
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Wirbelsäulenzentrum Herne
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie / Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr
St. Anna Hospital  Hospitalstraße 19
44649 Herne  Fon: +49 2325 986-2020
www.annahospital.de
E-Mail: spine-pain@elisabethgruppe.de
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Die Reha

Die Reha
Die Bandscheiben Op wird heute meist mikrochirurgisch durchgeführt. Diese Art des Eingriffs macht es möglich, dass die Patienten schon im Mittel zwischen 3 und 5 Tagen nach der Operation das Krankenhaus verlassen können.
Im Anschluss an die OP wird dann im Regelfall eine Bandscheiben Reha empfohlen und durch den Operateur oder den Sozialdienst des Krankenhauses eingeleitet. Dabei steht Ihnen auch das Wahlrecht, die Rehaklinik Ihrer Wahl auszuwählen
Ziele der Reha nach Bandscheiben-OP
A) körperliche Ziele
Muskelanspannung reduzieren, ggf. medikamentös
Bewegungseinschränkungen minimieren
Fehlhaltungen vermeiden
Muskelaufbau gezielt physiotherapeutisch
Mobilität verbessern
B) Psychische & Soziale Ziele
Selbstvertrauen in eigene Fähigkeiten
Selbstbewusst eigene/neue Ziele definieren
Lebensfreude & Lebensqualität steigern
Vorbereitung auf Rückkehr in Familie, Freizeit & Beruf
Auf Basis des ärztlichen  Befundes und der Nachbehandlungsempfehlung Ihres Operateures wird gemeinsam mit dem patienten ein individuelles Therapieprogramm erarbeitet.. Das zentrales Element der Reha (Anschlussheilbehandlung) nach der Bandscheiben-Op ist die Physiotherapie (Krankengymnastik), bei der mittels physiotherapeutischen Übungen und Gerätetraining Muskelaufbau betrieben wird. Hier erfolgen beispielsweise unter anderem auch Wassergymnastik oder Rückenschule.
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Bei der Wassergymnastik wird zum Einen die Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur entspannt und zum Anderen fallen aufgrund des Auftriebs und des geringeren Eigengewichts das Trainieren von Bewegungen wesentlich leichter. Durch die Rückenschule wird das Erlernen einer optimale Haltung trainiert. Therapeutische Fachbereiche wie die Ernährungsberatung(gesunde Ernährung, ggf. Gewichtsreduktion) oder die Psychologie (psychologische Krankheitsverarbeitung) ergänzen das Therapiespektrum durch einzelne Therapie wie z.B. Praktisches Kochen in der Lehrküche oder Entspannungstechnik mit Autogenem Training.
Konservative Reha nach Bandscheibenvorfall
Die Mehrzahl der Bandscheibenvorfälle wird heutzutage durch eine konservative Therapie behandelt. Die beiden zentralen Elemente einer Reha nach Bandscheibenvorfall sind dabei die Schmerztherapie und die Stärkung der Rückenmuskulatur. Dabei ist es von großer Bedeutung schon frühzeitig die Schmerzen zu lindern um den „Teufelskreis“ aus Schmerzen und der daraus resultierender Passivität zu durchbrechen.
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Wärmebehandlung & Stufenlagerung
Verschiedene Formen der Wärmetherapie, wie z.B. Rotlicht, Fango- oder Moorpackungen helfen durch ihre wärmende Wirkung die Durchblutung zu fördern und die verspannte Rückenmuskulatur zu lockern. Ein weiterer nervenentlastender Ansatz kann oft die Stufenbettlagerung sein. Hierzu legt sich der Patient hin und seine Beine werden im rechten Winkel auf einem Würfelkissen hoch gelagert.
Physiotherapie zentrales Element der Bandscheiben Reha
Während früher bei einem Bandscheibenvorfall noch häufig „Bettruhe“ verordnet wurde, der Betroffene sich möglichst wenig bewegen sollte, so gilt heute in den allermeisten Fällen das Gegenteil: Rasch gilt es mit der Rehabilitation in Form von Physiotherapie zu beginnen und möglichst konsequent Übungen und Therapien durchzuführen um die Wirbelsäule zu entlasten. Insbesondere der Kräftigung der Rückenmuskulatur rund um die Wirbelsäule und die Bandscheiben wird dabei Beachtung geschenkt. Einzelne Elemente der Physiotherapie innerhalb der Bandscheiben-Reha sind z.B.
Rückenschule,
Dehn- und Stretchübungen,
Wassergymnastik, Bewegungsbad, Aquajogging
Elektrotherapie, Schmerztherapie
Physikalische Therapie
Ausdauertraining sowie
Krafttraining für Rücken, Wirbelsäulen und Bauchbereich.
Begleitend können medizinische Massagen, mineralische Vollbäder und Entspannungstherapien den Genesungsprozess positiv beeinflussen.
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Vorbeugung

Vorbeugung
Da die sogenannte „Bindegewebsschwäche“ als primäre Ursache erblich ist, lässt sich einem Bandscheibenvorfall nur bedingt durch Muskelaufbau vorbeugen. Auch die Vermeidung von Unfällen wird sich nicht immer erreichen lassen. So bleibt für jeden Einzelnen jedenfalls die Möglichkeit eines konsequenten Muskelaufbaus im Rückenbereich durch gymnastische Übungen oder Sport, sowie die Vermeidung des Hebens schwerer Lasten. Es gibt erlernbare Techniken, schwere Lasten „rückengerecht“ zu bewältigen, aber das Vermeiden solcher Aktionen ist nicht in jedem Beruf (z. B. Krankenpflege) möglich.
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Bodybuilding und Fitnesstraining können in Studios mit weniger qualifiziertem Personal problematisch sein, da Fehlstellungen dort nicht immer erkannt werden.
Erwähnenswert sind auch die „orthopädischen Sportarten“, Schwimmen, Tanzen, Laufen (bzw. Joggen, Nordic Walking), Reiten und Fahrradfahren, welche neben dem Muskelaufbau die für Bandscheiben wichtige wechselnde Druckbelastung ermöglichen. Ob nach einem Bandscheibenvorfall Sportarten wie etwa Reiten oder Laufen (auf asphaltiertem/zementiertem Untergrund) ebenso wie Fahrradfahren in stark gebeugter Haltung unbedingt zu vermeiden sind, ist nach Erkenntnissen der modernen Sportmedizin stets vom individuellen Schadensbild abhängig.
Eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung gegen einen Bandscheibenvorfall ist die richtige Ergonomie am Arbeitsplatz. Das gilt neben den körperlichen Arbeiten auch für Tätigkeiten, die im Sitzen verrichtet werden. Heutzutage gibt es viele ergonomische Lösungen für die Arbeit am Bildschirm, am Schreibtisch und Arbeiten, welche lange statische Sitzpositionen erfordern. Da die Bandscheibe nicht von Blutgefäßen versorgt wird, ist sie auf wechselnde Druckbelastung zum Austausch der Nährflüssigkeit angewiesen, womit statische Sitzpositionen möglichst zu vermeiden sind